Unser erster Schwerpunkt ist die Bildung für ökologische Nachhaltigkeit. Dazu haben wir bisher Projekttage in Zusammenarbeit mit der TU-Umweltinitiative zum Schutz natürlicher Ressourcen durchgeführt. Weiterhin bieten wir wöchentliche Schul-Workshops im Gymnasium Bürgerwiese zum kritischen Konsum an.

Über Himmelfahrt und Pfingsten 2017 wird es von uns jeweils eine Wochenend-Fortbildung geben, bei dem (angehende) Multiplikator*innen Methoden des Globalen Lernens kennenlernen, üben, reflektieren und austauschen können.  Inhaltlich setzen wir dabei einen Fokus auf die ökologische Ebene. Die verwendeten Methoden für die Weiterbildung und auch für unsere eigenen Schul-Workshops sind größtenteils aus der Handreichung „ENDlich Wachstum“ vom Konzeptwerk Neue Ökonomie und vom BNE-Portal Sachsens. Außerdem stützen wir uns auf den Orientierungsrahmen zum Lernbereich Globales Lernen, den wir in zwei Infoveranstaltungen im Mai 2017 auch ein bisschen bekannter machen möchten.

Bei unseren Bildungsveranstaltungen halten wir uns an die VENRO-Qualitätskriterien für Globales Lernen in der Schule und richten uns nach den Anforderungen der Konzeption 159 zur Entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Unser zweiter Schwerpunkt liegt im Bereich soziale Gerechtigkeit und Menschenrechtsbildung. Beispielsweise fand im Dezember 2016 ein politisches Kunstfestival und im März 2017 ein Politik-Forum mit jeweiligen Fokus auf Syrien und Flüchtlingspolitik statt. Desweiteren haben wir einen Interkulturellen Brunch, einen Informations-Abend zu Zivilcourage, Ausflüge in die Sächsische Schweiz mit Geflüchteten, einen multikulturellen Frauenchor und ein Empowerment-Seminar für Menschen mit Rassismuserfahrung in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung e.V. durchgeführt. Außerdem waren wir 2016 Träger der German Lessons for Refugees.