Dieser Termin möchte sich dem Thema Flucht und Migration aus einer postkolonialen Perspektive widmen. Welchen Einfluss hatte und hat Kolonialismus auf die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge in unserer globalen Welt? Was hat die Geschichte mit den heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen um Flucht und Migration zu tun? Wie gehen wir mit Privilegien, Rassismus und (Re-)Produktion von Stereotypen um? Und welche Methoden sind geeignet, diese Thematik sensibel, kritisch und empowernd zu vermitteln?

Tag 1: Reza Mirdadi und Zuher Jazmati, glokal e.V. (Berlin)

Reza Mirdadi. Freiebildungs-Trainer und Kultur- und Sprachmittler aus Lübeck, hat Soziologie studiert, seit 2016 bei glokal e.V. in Berlin aktiv und leitet Workshops zu Themen wie Rassismusdefinition, Argumentationstraining gegen rechtsextreme Parolen, Empowerment für POCs und Interkulturelle Kompetenzen.

Zuher Jazmati ist Trainer, der viel zu Machtkritik und Empowerment arbeitet. Sein Fokus liegt dabei auf die Themen und Verstrickungen von Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit. Zuher kommt aus Berlin, lebt aber zur Zeit in London, wo er für seinen M.Sc. an der London School of Economics absolviert hat und zur Zeit für Campaign Bootcamp das deutsche Programm leitet. Er ist auf Instagram unter @xanax_attax aktiv.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist. Mit unserer Arbeit möchten wir für globale innergesellschaftliche Machtverhältnisse sensibilisieren und Menschen dazu befähigen, zu deren Abbau beizutragen.

Tag 2: Jasmin Waibel und Christina Riebesecker von Grenzen überwinden, Ausländerrat (Dresden)

Datum: 31.5.-1.6.2019

Zeit: Freitag 10.00-17.00 Uhr, Samstag 10.00-15.00 Uhr

Ort: Projektraum, Umweltzentrum Dresden, Schützengasse 18, 01067 Dresden

Anmeldung: hier  Anmeldefrist ist jeweils einen Monat vor Fortbildungstermin!

TN-Beitrag: 50-70€ pro Fortbildung, nach Selbsteinschätzung